Wozu brauchen wir Erdöl?

Wozu brauchen wir es nicht? Besonders wichtig ist es im Verkehr.

35% des weltweiten Erdöls verheizen wir. 29% wird getankt und verfahren, in Deutschland sogar 50%. 22% des weltweiten Erdöls werden als Energie für Kraftwerken und Industrie verwendet. 7% als Grundstoff für die chemische Industrie, beispielsweise für Kunststoffe und Dünger.

Für unsere Mobilität ist das Erdöl besonders wichtig. Alle mit Verbrennungsmotoren motorisierten Fahrzeuge: Autos, LKWs, Züge, Flugzeuge, Schiffe fahren mit Treibstoffen auf Erdölbasis. Im Verkehr ist Öl der Treibstoff Nummer 1: über 95% der Verkehrsmittel fahren mit Treibstoffen auf der Basis von Erdöl. Deshalb thematisieren wir im Spiel das Öl als Treibstoff.

Nach dem Peak Oil nimmt die Ölförderung nicht mehr zu, sondern ab. Ab jetzt wird Erdöl knapper und ist nicht mehr für jeden bisherigen Bedarf verfügbar. Wie werden die Anbieter von Treibstoffen und Verkehrsmitteln auf den Peak Oil reagieren, wie die Nachfrager fortlaufend mit Energie und Mobilität versorgt? Wird der Umbau in eine solare Zukunft gelingen?

Links

Wozu wird Erdöl verwendet?
Beitrag zum Thema Erdöl mit Infografik.

Energieflussbilder
der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. Welche Art von Energie, woher und wofür. Überblicksdarstellung.

Internationale Energieflussbilder
der International Energy Agency (iea).
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Ein Gedanke zu „Wozu brauchen wir Erdöl?“

  1. Erdöl ist ein Gemisch aus bis zu 12 000 Stoffen. Seine Zusammensetzung hängt stark von der Lagerstätte ab, aus der es stammt. Die Produkte der Erdölraffinerien variieren entsprechend (und können durch das Cracking langer Kohlenwasserstoffketten noch im Raffinerie-Prozess zu Lasten schwerer und zu Gunsten leichter Produkte verändert werden).

    Wikipedia führt auf:
    5…10% Eigenverbrauch der Raffinerie, der Rest verteilt sich auf:
    3% Flüssiggase (Propan, Butan, …)
    9% Rohbenzin (Naphta)
    24% Benzin (Ottokraftstoff)
    4% Kerosin
    21% Dieselkraftstoff
    21% leichtes Heizöl
    11% schweres Heizöl
    3,5% Bitumen
    1,5% Schmierstoffe
    2% sonstige Produkte/Verluste (unbrennbare Stoffe)

    Anmerkung: Bis Mitte der 1990er Jahre konnte leichtes Heizöl (oft schwefelhaltig) problemlos (aber illegal) in Dieselmotoren verbrannt werden und wurde bis dahin mit Dieselkraftstoff (schwefelarm) in eine Produktgruppe gepackt.

    Berücksichtigt man, dass Rohbenzin leicht zu Ottokraftstoff weiterverarbeitet werden kann, und, dass schwere Dieselmotoren (in Schifffahrt und Landwirtschaft) auch Heizöle und Bitumen verbrennen können, dann erhält man folgende Verwendungen:

    50% Treibstoffe für Motoren
    40% Brennstoffe (für industrielle und private Heizzwecke)
    10% Baumaterial (Teer), Schmierstoffe, Brennstoffe zur technischen Nutzung (Schweißen, …) und als Grundstoff der chemischen Industrie.

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