Peak Oil & die Transition-Town-Bewegung

Im Jahre 2004 hörte der Umweltwissenschaftler und Umweltaktivist Rob Hopkins zum ersten Mal von Peak Oil und beschloss, gemeinsam mit seinen StudentInnen nach Möglichkeiten zu suchen, um der bevorstehenden Ressourcen-, Energie- und Mobilitätskrise zu begegnen.

Aus diesen Aktivitäten ist die zwischenzeitlich weltweite Transition-Town-Bewegung entstanden. Die Initiativen setzen unter dem Motto Stadt im Wandel in der eigenen Kommune an, um lokale Aktivitäten zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit, auch Resilienz genannt, ihrer eigenen Lebenswelt zu gestalten. Dazu orientiert sie grundsätzlich an den Prinzipien der Permakultur, einer alternativen ökologischen Garten- und Landwirtschaft, die sie auf kommunale Gemeinschaften überträgt. Charakteristische Aktivitäten sind Gemeinschaftsgärten, Reparatur-Werkstätten, Tauschbörsen, Feste, Komplementärwährungen, u.a.m.

Durch seine langjährigen Erfahrungen als Umweltaktivist im Klimaschutz immer wieder selbst demotiviert, wollte er zur pessimistischen Stimmung im Umweltschutz eine lebensfreudige Alternative entwickeln. Er suchte nach konkrekten Aktivitäten, die Gemeinschafts- und Erfolgserlebnisse verbinden. In einem Interview mit dem Internet-Nachrichtenmagazin Kontext-TV sagte Rob Hopkins: „Die Transition Bewegung basiert auf der Idee, dass man Leute nicht dazu bringt, sich angesichts von Peak Oil und Klimawandel zu engagieren, indem man sie in Panik versetzt oder mutlos macht.“

Im deutschsprachigen Raum D-A-CH ist die Transition-Town-Bewegung über das Soziale Netzwerk www.transition-initiativen.de in über 70 lokalen Initiativen und mit über 3200 Mitgliedern organisiert.

 

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